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„Bauchtanz“ so heißt es im Allgemeinen. Aber es ist viel mehr…. Zunächst einmal ist der Begriff „Bauchtanz“ eine „europäische Erfindung“ geprägt von französischen Orientreisenden des 19. Jahrhunderts. Eigentlich heißt es „Tanz des Ostens“ oder „Tanz des Orients“ in der arabischen Sprache: Raqs Sharki. Der französische Begriff „Danse du ventre“ bezieht sich ja nun wirklich auf den Bauch, aber der orientalische Tanz bezieht im Grunde genommen den ganzen Körper mit ein. Bauch, Becken, Schultern, Arme, Brustkorb und Kopf werden verwendet um in diesem wunderbaren Tanz Eleganz, Weichheit und Lebensfreude zum Ausdruck zu bringen, Mimik und Gestik werden mit einbezogen. Dies alles macht auch den Zauber dieses Tanzes aus. Durch seine ganzheitlichen Bewegungen entdeckt man seinen Körper neu, lernt ihn besser zu kontrollieren, vereint Körper und Seele, entwickelt Selbstbewusstsein. Der orientalische Tanz in seiner Vielfalt reicht mit seinen Wurzeln so weit zurück, dass man schon von einem urzeitlichen Tanz sprechen kann. Durch viele Einflüsse im Verlauf der Jahrtausende, beginnend im Nordafrikanischen Bereich über den Alten Orient bis hin zu Einflüssen aus völlig anderen Tanzrichtungen hat sich der orientalische Tanz zu dem entwickelt, wie wir ihn heute erleben dürfen. Durch seine Mannigfaltigkeit ist der orientalische Tanz so bezaubernd, so interessant und kann einen so in seinen Bann ziehen. Es ist bestimmt nicht leicht ihn zu erlernen, er kann wie ein ansteckender Virus wirken, aber die Hauptsache ist, es gibt so viel Spaß und Freude… einem selbst… oder dem vielleicht eines Tages staunenden Publikum… zu „bauchtanzen“! |
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